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Treibt der Gaspreis die Kosten eines Küstenobjekts?
Auf Wohnungen wirkt der Gaspreis selten direkt, auf Gewerbeobjekte schon eher. Bulgargaz hat am 13. Oktober für November einen regulierten Gaspreis von 59,08 € je Megawattstunde beantragt, nach 44,09 € im Oktober. Das sind knapp 34 Prozent mehr. Der Antrag betrifft den regulierten Preis und bedeutet nicht automatisch denselben Kostenanstieg für jedes Unternehmen; die Kommission für Energie- und Wasserregulierung hat noch nicht entschieden. An der Küste wird überwiegend elektrisch geheizt, deshalb schlägt der Gaspreis auf die Nebenkosten einer Wohnung selten durch. Der Börsenpreis für Strom stieg am 9. Oktober binnen zwei Stunden von 148,35 € auf 379,67 € je Megawattstunde. Für Käufer eines vermieteten Gewerbeobjekts, etwa eines Hotels oder Restaurants, bedeutet das: Wer Strom zu Börsenpreisen bezieht, trägt solche Ausschläge unmittelbar. Zu beachten ist, den Stromliefervertrag vor dem Kauf einzusehen und zu prüfen, ob der Preis fest vereinbart oder an die Börse gekoppelt ist.
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