Burgas räumt das Gelände „Dupka“ im Zentrum: 11 Dekar für öffentlichen Raum, drei Siegerentwürfe aus über 140 Einreichungen
Seit dem 9. Oktober 2026 räumen die Gemeinde Burgas und ein privater Investor das Gelände „Dupka“ am Platz „Troikata“, das seit dem Abriss des unfertigen Kaufhauses BUM im Jahr 2003 hinter Zäunen lag. Nach langen Gerichtsverfahren wurde die Fläche geteilt: Rund 11 Dekar, also 1,1 Hektar, bleiben für öffentliche Entwicklung, im Süden darf der private Eigentümer selbst bauen. Der Architekturwettbewerb brachte über 140 Entwürfe aus mehr als 30 Ländern; ausgezeichnet wurden UNFORMED DESIGN, das bulgarische Büro „Toni Nachev“ EOOD und Roncelli Studio aus Dänemark. Der eigentliche Bau beginnt vor dem Eurovision Song Contest im Mai 2027 nicht; Kosten nennt die Meldung nicht.
Ausländisch kontrollierte Unternehmen beschäftigen 18,7 Prozent der bulgarischen Wirtschaft, 3,2 Punkte über dem EU-Schnitt
Nach Eurostat-Daten für das Jahr 2023 beschäftigen ausländisch kontrollierte Unternehmen in Bulgarien 411.020 Personen, das sind 18,7 % der Beschäftigten im Unternehmenssektor. Der EU-Durchschnitt liegt bei 15,5 %, die Slowakei erreicht 28,0 %, Tschechien 27,5 % und Rumänien 26,9 %; Deutschland kommt auf 12,1 %. Im EU-Schnitt entfallen auf diese Unternehmen 28,6 % des Umsatzes und 24,0 % der Bruttowertschöpfung bei einem Anteil von 1,1 % an allen Unternehmen. Die Zahlen berichtet Novinite am 9. Oktober 2026.
Zwei Bebauungsplanänderungen in Pomorie und Aheloy freigegeben
Die Gemeinde Pomorie hat zwei Beschlüsse erlassen, die die Erarbeitung von Änderungen zu Bebauungsplänen erlauben. Der erste Beschluss betrifft ein Grundstück in Aheloy (UPI IV 5218, Quartal 41), der zweite drei Grundstücke in Pomorie (UPI V 6017, VI 6018, VII 6019, Quartal 272). Beide Beschlüsse können innerhalb von 14 Tagen beim Verwaltungsgericht Burgas angefochten werden.
Einschätzung: Diese Meldung ist für Küstengrundstück-Investoren relevant, da sie die behördliche Freigabe von Planänderungen auf wertvollen Immobilien signalisiert. Interessenten an Liegenschaftserwerb oder Bebauungsrechten sollten diese Entwicklungen beobachten und sich die Optionen für administratives Einspruchsverfahren offenhalten.
Shelly Group: Verwaltungsrat stützt das Übernahmeangebot von Schneider Electric zu 70 Euro je Aktie, Abschluss bis zum ersten Quartal 2027
Der Verwaltungsrat der bulgarischen Shelly Group hat am 6. Oktober 2026 das freiwillige Übernahmeangebot der SE 2026 A SAS, einer mittelbaren Tochter von Schneider Electric, zu 70 Euro je Aktie unterstützt; das Angebot war am 28. September bei der Finanzaufsicht KFN registriert worden und spiegelt nach Angaben des Gremiums vollständig die Investitionsvereinbarung vom 24. September über insgesamt 1,2 Milliarden Euro wider. Die Investmentbank Freitag & Co. bestätigte den Preis als fair, er liegt rund 26,9 Prozent über dem gewichteten Sechsmonatsdurchschnitt von 55,16 Euro. Gründer Dimitar Dimitrow (28,84 Prozent) sowie Swetlin Todorow mit Salisto Holdings (22,73 Prozent) haben sich zur Andienung verpflichtet; Bedingung ist das Erreichen von mindestens 95 Prozent der Aktien, danach soll das Papier von der Börse genommen werden, der Abschluss ist bis zum ersten Quartal 2027 vorgesehen.
Einschätzung: Für Anleger mit Shelly-Aktien ist die Lage einfach: Das Gremium empfiehlt die Annahme, die Prämie ist bestätigt, und nach dem Rückzug von der Börse gibt es keinen liquiden Markt mehr. Für den Standort ist die Transaktion ein Signal, dass bulgarische Technologiefirmen Preise auf westeuropäischem Niveau erzielen; ich sehe darin Rückenwind für die Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum von Fachkräften, auch in Burgas.
Sozopol versteigert am 20. Oktober zwei Gemeindegrundstücke in Rosenez, Startpreise 8.070 und 11.600 Euro
Die Gemeinde Sozopol hat am 2. Oktober 2026 zwei öffentliche Versteigerungen mit verdeckten Geboten für Grundstücke im Ortsteil Rosenez ausgeschrieben: Parzelle Nr. 458 mit 343 Quadratmetern zum Startpreis von 8.070 Euro und Parzelle Nr. 309 mit 493 Quadratmetern zum Startpreis von 11.600 Euro, jeweils 23,53 Euro je Quadratmeter nach der Bewertung eines zugelassenen Gutachters. Der Gebotsschritt beträgt 5 Prozent des Startpreises (403,50 beziehungsweise 580 Euro), die Kaution 10 Prozent. Unterlagen können bis zum 19. Oktober 12:00 Uhr erworben, Angebote bis 17:15 Uhr desselben Tages abgegeben werden; die Versteigerungen finden am 20. Oktober um 14:00 Uhr (Nr. 309) und 14:15 Uhr (Nr. 458) statt, Grundlage sind die Gemeinderatsbeschlüsse Nr. 878 und 879 vom 30. Juli 2026 und Artikel 59 Absatz 7 der Gemeindeeigentumsverordnung.
Forbes Bulgaria: Warum Immobilien in Bulgarien weiter teurer werden, während Burgas gegenläufig sinkt
Die Wohnimmobilienpreise in Bulgarien sind im zweiten Quartal 2026 binnen einem Jahr um 15,5 % gestiegen, binnen einem Quartal um 4,5 %, ordnet Forbes Bulgaria am 29. September 2026 unter Berufung auf Evgeni Wassilew von SORENDA Real Estate ein. Als Treiber nennt er zugängliche Kreditvergabe, hohe Baukosten, anhaltende Nachfrage und ein knappes Angebot an Objekten in guten Lagen; eine Anzahlung für ein Objekt zwischen 180.000 und 200.000 Euro liegt demnach bei 40.000 bis 60.000 Euro. Burgas bildet mit einem Quartalsminus von 1,5 % eine Ausnahme unter den großen Städten, während Plovdiv mit 5,8 % am stärksten stieg. Wassilew erwartet eine Verlangsamung des Wachstumstempos, keinen Preisrückgang.
Schneider Electric bietet 1,2 Milliarden Euro für die bulgarische Shelly Group, 70 Euro je Aktie
Der französische Konzern Schneider Electric hat eine Vereinbarung über die Übernahme der bulgarischen Shelly Group bekannt gegeben. Geboten werden 70 Euro je Aktie für alle Anteile, die er noch nicht hält, insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro. Die Annahmeschwelle liegt bei 95 Prozent des Grundkapitals, der Abschluss ist bis zum Ende des ersten Quartals 2027 vorgesehen. Die Gründer Dimitar Dimitrow und Swetlin Todorow halten zusammen etwa 57 Prozent; Dimitrow will einen Teil seines Erlöses wieder anlegen.
Euro-MED öffnet am 1. Oktober eine Ausschreibung über knapp 20 Millionen Euro, Frist ist der 13. November
Die achte Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen im Programm Euro-MED wird am 1. Oktober geöffnet und umfasst knapp 20 Millionen Euro. Gefördert werden Innovation, Kreislaufwirtschaft, Umweltschutz und grüne Flächen in Städten. Je Projekt sind bis zu 2 Millionen Euro und 24 Monate Laufzeit vorgesehen; ein Projekt braucht mindestens fünf Organisationen aus fünf Ländern des Programmgebiets. Das Programm trägt 80 Prozent, Bulgarien legt 15 Prozent nationale Kofinanzierung dazu, 5 Prozent bleiben beim Begünstigten; Anträge laufen bis 14 Uhr am 13. November über das System Jems.
Einschätzung: Das Geld geht nicht an Privatpersonen, es wirkt aber dort, wo sich ein Standort entscheidet: Grünflächen, Uferzonen, Energie im Bestand. Für Burgas, Pomorie und Nessebar ist der 13. November der Punkt, an dem sich zeigt, ob die Gemeinden mitbieten. Ich verfolge solche Programme, weil ihre Ergebnisse drei bis vier Jahre später am Quartier ablesbar sind und dann im Preis stehen.
Mehrwertsteuer ab 2027: Schwelle steigt auf 75.000 Euro, Geschäfte mit Grundstücken und Gebäuden werden registrierungspflichtig
Der Entwurf der Steuergesetze für 2027 hebt die Schwelle für die Pflichtregistrierung nach dem Mehrwertsteuergesetz von 51.130 auf 75.000 Euro. Gleichzeitig wird die Registrierung für Geschäfte mit Grundstücken und Gebäuden zwingend, unabhängig vom Umsatz. Die elektronische Rechnung für Inlandsgeschäfte greift erst 2028, damit die Nationale Einnahmenagentur die Prüftechnik aufbauen kann. Das gesamte Paket soll rund 1,4 Milliarden Euro einbringen; nach Abzug der Entlastungen bleiben netto 1,123 Milliarden.
Studentencampus Burgas: rund 36 Millionen Euro auf 26 Dekar im Quartier Horizont, Bauzeit etwa 18 Monate
Für den geplanten Studentencampus im Burgaser Quartier Horizont nennt die Gemeinde am 22. September 2026 konkrete Größen: rund 36 Millionen Euro auf einem Gelände von 26 Dekar. Vorgesehen sind Labore, Wohnheime, eine Bibliothek und eine Betreuungseinrichtung für die Familien der Beschäftigten; die Bauzeit wird mit etwa 18 Monaten ab Baubeginn angegeben. Vor der Planung wurden acht europäische Hochschulcampus ausgewertet. Die Europäische Investitionsbank und PwC Bulgarien haben das Vorhaben positiv bewertet.
Drei Bebauungspläne für Burgas auf dem Weg: 400-Kilovolt-Erdkabel aus Bulgarowo, Wasserleitung nach Twardiza, Änderung in Bratja Miladinowi
In der Sitzung Nr. 42 am 21. September 2026 hat der Gemeinderat von Burgas drei Planungsaufträge aufgerufen. Der erste betrifft ein unterirdisches Lichtwellenleiter- und 400-Kilovolt-Kabel von der Freiluftschaltanlage des Umspannwerks 400/110 kV Burgas auf dem Flurstück 07332.119.282 in der Gemarkung Bulgarowo bis zum Flurstück 07079.13.3536 in Burgas. Der zweite schafft die Grundlage für eine Außenwasserleitung durch die Gemarkung Twardiza zu den Flurstücken 07079.22.37, 07079.22.39, 07079.22.42, 07079.22.43 und 07079.22.45. Der dritte ändert den Bebauungsplan für die Grundstücke I und VI im Quartal 37 des Viertels Bratja Miladinowi samt der erschließenden Straßen.
Ostriza 2 bei Banewo: Planentwurf für Villenbebauung mit sieben Metern Höhe und 70 Prozent Grünanteil
Die Gemeinde Burgas hat am 17. September 2026 den Entwurf eines Bebauungsplans für das Flurstück 07079.707.197 im Siedlungsgebiet Ostriza 2, Gemarkung Banewo, bekannt gemacht. Vorgesehen ist Villenbebauung mit einer Höhe bis zu sieben Metern und damit zwei Geschossen, einer Bebauungsdichte bis 20 Prozent, einer Geschossflächenzahl bis 0,8 und einem Mindestanteil der Grünfläche von 70 Prozent, die Stellplätze sind auf dem Grundstück nachzuweisen. Grundlage sind Artikel 128 Absatz 3 und 5 des Raumordnungsgesetzes. Die Unterlagen liegen im Direktorat ZAU Oswoboschdenie aus, werktags von 8:30 bis 12:30 Uhr, Einwendungen sind binnen 14 Tagen ab Zustellung der Bekanntmachung möglich.
Einschätzung: Zwanzig Prozent Dichte und siebzig Prozent Grün sind die Kennzahlen, die eine Villenlage über Jahre ruhig halten. Wer dort kauft, kauft nicht Fläche, sondern Abstand zum Nachbarn, und genau das trägt den Wiederverkaufswert im Hinterland von Burgas. Ich sehe zwei Seiten: Der Selbstnutzer gewinnt Ruhe, der Bauträger verliert Kubatur, weil 0,8 wenig Spielraum lässt. Die Frist von 14 Tagen gilt auch für Nachbarn, die Einwendungen erheben wollen, und genau dieses Zeitfenster wird in der Praxis am häufigsten verpasst.
Nessebar überlässt einer Eigentümergemeinschaft 110 Quadratmeter für den Betrieb einer eigenen Bohrung
Der Bürgermeister von Nessebar hat mit dem Beschluss Nr. 3022 vom 17. September 2026 der Eigentümergemeinschaft des Komplexes Bay View Villas ein unentgeltliches Nutzungsrecht eingeräumt. Es umfasst 110 von 673 Quadratmetern des Flurstücks 51500.200.9 in der Flur Baira, einer Waldfläche, und dient dem Betrieb und dem Unterhalt der Bohrung TK-2 sowie dem Verfahren für die Wassernutzungserlaubnis. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, der Wert des Nutzungsrechts ist mit 2,60 Euro festgesetzt, dazu kommen 0,13 Euro kommunale Steuer und 30,68 Euro Verwaltungsgebühr mit Mehrwertsteuer, beide binnen sieben Tagen zu zahlen. Rechtsgrundlage sind Artikel 39 des Gesetzes über das Gemeindeeigentum und Artikel 69 Absatz 2 Nummer 3 des Forstgesetzes sowie die Beschlüsse Nr. 752 und 808 des Gemeinderats.
Budschaka bei Sosopol: Beschluss Nr. 8-z-819 ändert die Zweckbestimmung des Flurstücks 67800.6.30
Die Gemeinde Sosopol hat am 16. September 2026 nach Artikel 129 Absatz 2 des Raumordnungsgesetzes bekannt gemacht, dass der Bürgermeister mit dem Beschluss Nr. 8-z-819 vom 15. September 2026 einen Bebauungsplan im Regulierungs- und Bebauungsteil genehmigt hat. Er ändert die Zweckbestimmung des Flurstücks 67800.6.30 in der Flur Budschaka. Beschluss und Planzeichnung liegen der Bekanntmachung als Anlagen bei. Budschaka ist die Villenlage südlich der Altstadt, jede Änderung dort verschiebt Nachbarschaft und Dichte der angrenzenden Grundstücke.
Einschätzung: In Budschaka wird der Preis weniger vom Haus als von der Planlage bestimmt, weil dort Sicht, Abstand und Höhe den Unterschied machen. Eine geänderte Zweckbestimmung auf dem Nachbargrundstück kann den eigenen Blick kosten, sie kann aber auch den Wert des eigenen Grundstücks heben, wenn die Zone insgesamt nachzieht. Ich rate dazu, vor jeder Anzahlung den aktuellen Plan zum Kaufgrundstück und zu den direkten Nachbarn einzusehen. Für die Einordnung im Einzelfall greift Svetlana auf ihr Netzwerk aus Notaren und Anwälten vor Ort zurück.
Kableschkowo, Flur Laleto: zwei Einfamilienhäuser und eine Bohrung auf dem Flurstück 35033.15.126 angezeigt
Die Gemeinde Pomorie hat am 14. September 2026 ein Investitionsvorhaben nach Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bekannt gemacht. Die Gesellschaft Bulgerian Real Estates OOD will auf dem Flurstück 35033.15.126 in der Katasterkarte von Kableschkowo, Flur Laleto, zwei Einfamilienhäuser und eine Rohrbohrung errichten. Die Anzeige ging über die Regionalinspektion für Umwelt und Wasser Burgas ein, zuständig in der Gemeinde ist die Direktion für Raumordnung und Umweltschutz. Betroffene Personen und Gesellschaften können sich zu dem Vorhaben äußern.
Burgas: Planungsauftrag für eine Unterwassertrasse von der Kläranlage im Waldpark Rosenez ins Meer
Der Beschluss Nr. RD-02-15-43 vom 9. September 2026 des Ressorts für Regionalentwicklung und Bauwesen erlaubt die Ausarbeitung eines Bebauungsplans für eine Trasse. Gegenstand ist ein lineares Objekt der technischen Infrastruktur unter Wasser. Die Trasse beginnt am Gelände der örtlichen Abwasserreinigungsanlage im Grundstück 07079.831.1. Es liegt in der Flur Otmanli im Waldpark Rosenez. Von dort führt die Trasse in das Schwarze Meer innerhalb der inneren Meeresgewässer. Die Gemeinde Burgas hat die Entscheidung am 17. September 2026 bekannt gemacht, nach Artikel 124b Absatz 2 des Raumordnungsgesetzes. Erlaubt ist damit die Planung, nicht der Bau.
Jede Adresse soll einen 8-stelligen Postleitcode bekommen, vier Ziffern plus vier Zeichen
Die Kommission für die Regulierung der Kommunikationen will den vierstelligen Postleitcode erweitern. Vier alphanumerische Zeichen sollen hinzukommen. Damit bekäme jedes adressierbare Objekt einen eigenen Code statt einer Nummer für einen ganzen Ort. Grundlage ist das Gesetz über die Postdienste, das der Kommission die Festlegung des Systems überträgt. Die öffentliche Erörterung läuft seit dem 16. April 2026. Die gültigen Codes und die Adressdaten kommen in ein elektronisches Register. Es dient als amtliche Datenbank. Für Objekte ohne Daten in den amtlichen Quellen ist ein Übergangsverfahren vorgesehen, sodass die Einführung schrittweise erfolgt.
Einschätzung: Für einen Eigentümer klingt das nach Verwaltungstechnik. Es ist aber eine Frage der Zustellbarkeit. Wer in einem Komplex mit zwanzig gleich benannten Eingängen Post erwartet, kennt das Problem. Das gilt für die Bescheinigung über den Steuerwert ebenso wie für Gerichtspost oder ein Paket. Ein Code je Objekt macht die Anschrift maschinell eindeutig. Das hilft später auch beim Abgleich mit Kataster und Eigentumsregister. Ich würde die Erörterung verfolgen und prüfen, ob die eigenen Objekte in den amtlichen Registern richtig geführt sind.
Isworischte, Lage Kaptascha: Villenzone mit sieben Metern Höhe und 50 Prozent Grün, Einwendungen bis 30. September
Für das Grundstück 133.71 in der Lage Kaptascha liegt ein Bebauungsplan mit Bebauungsregelung vor. Es gehört zur Gemarkung Isworischte in der Gemeinde Burgas. Vorgesehen ist die Villenzone mit einer Höhe bis 7 Metern und zwei Geschossen. Die Bebauungsdichte beträgt bis 40 Prozent, die Geschossflächenzahl 0,8, der Anteil Grünfläche mindestens 50 Prozent. Der Entwurf liegt in der Direktion ZAU Oswoboschdenie im Stadtteil Slawejkow neben Block 49 aus, werktags von 8:30 bis 12:30 Uhr. Einwendungen nach Artikel 128 des Raumordnungsgesetzes sind binnen 14 Tagen nach Zustellung möglich. Die Frist endet spätestens am 30. September 2026 um 17:00 Uhr.
Nessebar, Grundstück 51500.503.207: Zone wechselt auf mittelhohe Wohnbebauung, Grünanteil sinkt auf 30 Prozent
Der Bürgermeister von Nessebar hat mit dem Beschluss Nr. 2977 vom 11. September 2026 eine Planänderung genehmigt. Betroffen ist das Grundstück UPI XXII im Quartal 20, Katasternummer 51500.503.207. Die Zone wechselt von niedriger auf mittelhohe Wohnbebauung, die Nutzung bleibt der Wohnbau. Die Geschossflächenzahl steigt von 1,87 auf 1,99. Der Mindestanteil der Grünfläche sinkt von 40 auf 30 Prozent. Die Bebauungsdichte bleibt bei 48 Prozent, die Höhe bei drei Geschossen bis 10 Metern. Beschluss und Unterlagen liegen in der Abteilung Raumordnung der Gemeinde Nessebar, Straße Edelwais 10, dritter Stock, Zimmer 31. Angefochten wird binnen 14 Tagen über die Gemeinde beim Verwaltungsgericht Burgas.
Sosopol registriert Gästezimmer und Gästeapartments mit Beschluss Nr. 8-Z-813, Eintrag im Nationalen Tourismusregister
Der Bürgermeister von Sosopol hat mit dem Beschluss Nr. 8-Z-813 vom 14. September 2026 Unterkünfte der Klasse B registriert, also Gästezimmer und Gästeapartments. Die Gemeinde hat den Beschluss am 15. September 2026 bekannt gemacht. Grundlage sind Artikel 44 Absatz 2 des Gesetzes über die kommunale Selbstverwaltung sowie Artikel 128 Absatz 2, Artikel 3 Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe c und Artikel 4 des Tourismusgesetzes, dazu ein Beschluss der Fachkommission für die Kategorisierung von Tourismusobjekten. Die Registrierung erfolgt durch Eintrag in das Nationale Tourismusregister, das registrierte Objekt erhält eine Registrierungsbescheinigung. Das Register ist öffentlich und vor einem Kauf einsehbar.
CHECKLISTE: Eigentum aus der Umstandsprüfung erkennen, Sosopol führt dazu ein öffentliches Verzeichnis
Die Gemeinde Sosopol hat am 15. September 2026 das Verzeichnis Nr. 11 der eingegangenen Anträge auf Umstandsprüfung veröffentlicht. Es führt zwei Anträge: OS-3007-28 vom 3. September 2026 für ein Grundstück im Dorf Rosen mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und OS-3007-29 vom 14. September 2026 für 56 Quadratmeter in der Stadt Sosopol. Bei diesem Verfahren stellt der Notar das Eigentum über Zeugen und eine Bescheinigung der Gemeinde fest, wenn eine lückenlose Urkundenkette fehlt. Checkliste vor dem Kauf: erstens fragen, auf welchem Titel das Eigentum des Verkäufers beruht; zweitens bei einem Notarakt aus Umstandsprüfung das Verzeichnis der Gemeinde und den Eintrag in der Eintragungsagentur abgleichen; drittens prüfen lassen, ob die Ersitzungsfrist tatsächlich abgelaufen war; viertens die Grundstücksgrenzen im Kataster mit der Beschreibung im Akt vergleichen.
Burgas holt elf Preise beim Wettbewerb Bauobjekt des Schwarzmeerraums, erster Platz für die Infrastruktur im Industriepark
Die Gemeinde Burgas hat am 15. September 2026 elf Platzierungen im Jahreswettbewerb Bauobjekt des Schwarzmeerraums gemeldet. Ausgerichtet wird er von der Kammer der Bauunternehmer in Bulgarien und der Zeitung Stroitel. Die Preisverleihung fand in der Gemeinde Primorsko statt, gewertet wurde in 18 Kategorien. Bei der technischen Infrastruktur gewannen die neuen Straßen und Leitungen der Phase 2 des Industrieparks Burgas. Dritter wurde dort die zweite Fahrbahn des Boulevards Nikola Petkow. In der Gesundheits- und Sozialinfrastruktur belegte die Stadt alle drei Plätze: Kinderklinik Sweta Anastassija, neuer Trakt der Lungenklinik, Seniorenheim im Viertel Wetren. In der Bildung siegte der neue Trakt des Mathematischen Gymnasiums und des Gymnasiums für romanische Sprachen. Platz zwei ging an den Erweiterungsbau des Kindergartens Alen Mak in Sarafowo. Dazu kamen der neue Radweg nach Krajmorie und ein Wohnblock für medizinisches Personal im Komplex Isgrew. Zwei erste Plätze in der Energieeffizienz holten sanierte Gebäude.
Flur Mapi bei Sosopol: Ackerland 67800.53.59 soll Wohnbauland werden, Einwendungen bis 23. September
Die Gemeinde Sosopol hat am 10. September 2026 einen Entwurf für einen Bebauungsplan bekannt gemacht. Er betrifft das Grundstück mit der Katasternummer 67800.53.59 in der Flur Mapi. Das Grundstück liegt bisher im landwirtschaftlichen Gebiet. Der Entwurf schafft daraus das regulierte Grundstück XIX-53.59 mit Wohnnutzung und Neubaurecht. Rechtsgrundlage ist Artikel 128 Absatz 3 des Raumordnungsgesetzes. Einwendungen, Vorschläge und Anträge nehmen die Fachleute der Abteilung Raumordnung am Han-Krum-Platz 2, zweites Obergeschoss, Zimmer 29 entgegen, schriftlich binnen 14 Tagen. Der Aushang wird am 23. September 2026 abgenommen.
Sosopol genehmigt Bebauungsplan mit Beschluss Nr. 8-z-801, betroffen sind die Grundstücke XX-36.528 und II-36048
Der Bürgermeister von Sosopol hat mit dem Beschluss Nr. 8-z-801 vom 4. September 2026 einen Bebauungsplan genehmigt. Die Gemeinde hat die Genehmigung am 8. September 2026 bekannt gemacht. Betroffen sind die regulierten Grundstücke XX-36.528 mit der Katasternummer 67800.36.77 und II-36048 im Gebiet der Stadt Sosopol, Katastercode 67800. Rechtsgrundlage ist Artikel 129 Absatz 2 des Raumordnungsgesetzes. Zur Bekanntmachung gehören der grafische Teil des Plans und der Beschluss selbst, beide als Dokument zum Herunterladen. Wer ein Recht aus einem der Grundstücke ableitet, prüft den Plan jetzt und nicht erst beim Notartermin.
CHECKLISTE: In Sosopol ruht der Bau bis zum 30. September, ab 1. Oktober laufen die Baustellen wieder an
Der Beschluss Nr. 8-Z-383 vom 28. April 2026 verbietet in der Gemeinde Sosopol vom 15. Mai bis zum 30. September 2026 Bauarbeiten mit Maschinen sowie offene Bau- und Montagearbeiten. Er gilt für die Stadt Sosopol, den Ferienort Düni, Tschernomorez und die Ferien- und Villenzonen A und B an der Küste; Grundlage sind das Gesetz über die Schwarzmeerküste und der Beschluss Nr. 750 des Gemeinderats vom 24. Februar 2026. Innenarbeiten ohne schwere Technik bleiben in bestimmten Zonen in den Fenstern von 9 bis 12 und von 16 bis 19 Uhr erlaubt. Ausgenommen sind Notfall- und Reparaturarbeiten, Maßnahmen zum Geoschutz sowie Vorhaben im öffentlichen Interesse, etwa Bildungsbauten und Projekte aus EU-Programmen.
Sarafowo, Quartal 72: Planentwurf schafft das Wohngrundstück UPI LX mit vier Geschossen und 70 Prozent Dichte
Die Gemeinde Burgas hat am 11. September 2026 alle Eigentümer in den Flurstücken 07079.820.1214 und 07079.820.983 unterrichtet. Anlass ist ein Entwurf zur Änderung des Bebauungsplans. Für das Flurstück 07079.820.1048 im Quartal 72 des Viertels Sarafowo entsteht das regulierte Grundstück UPI LX. Die Lage hieß früher Massiv 14 in der Flur Owoschtite. Vorgesehen ist Wohnbebauung in freistehender Bauweise. Zulässig sind vier Geschosse und 12,00 Meter Höhe. Die Bebauungsdichte reicht bis 70 Prozent, die Geschossflächenzahl bis 1,7. Mindestens 30 Prozent bleiben Grünfläche. Die Stellplätze gehören auf das Grundstück selbst. Rechtsgrundlage ist Artikel 128 Absatz 3 und 5 des Raumordnungsgesetzes. Einwendungen laufen 14 Tage. Die Unterlagen liegen im Verwaltungszentrum Isgrew bis zum 25. September aus.
Einschätzung: Sarafowo verdichtet sich, und zwar Grundstück für Grundstück. Eine Dichte von 70 Prozent bei einer Geschossflächenzahl von 1,7 heißt: Der Nachbar darf nah und hoch bauen. Wer heute freien Blick kauft, kauft ihn nicht auf Dauer mit. Ich lese vor einer Anzahlung deshalb auch den Plan des Nachbargrundstücks. Und ich notiere die 14 Tage: Nach Fristablauf gibt es gegen die Parameter kein Mittel mehr.
Meden Rudnik: elf Enteignungsverfügungen für die Trasse einer Erschließungsstraße in der Flur Tscherna gora
Der Bürgermeister von Burgas hat am 10. September 2026 elf Verfügungen zur Enteignung erlassen. Bekannt gemacht wurden sie am 11. September. Betroffen sind die Flurstücke 07079.8.991 bis 07079.8.995 und 07079.8.1009 bis 07079.8.1014. Sie liegen in der Flur Tscherna gora, Gemarkung Meden Rudnik. Die Verfügungen tragen die Nummern 2937, 2939, 2943, 2946, 2947, 2948, 2949, 2950, 2954, 2955 und 2956. Grundlage ist ein rechtskräftiger Bebauungsplan für die Trasse einer Erschließungsstraße samt Infrastruktur. Klage beim Verwaltungsgericht ist binnen 14 Tagen ab Zustellung zulässig. Die Verfügungen liegen in Zimmer 212 der Gemeinde aus, werktags von 8:30 bis 17:15 Uhr. Die Bekanntmachung hängt bis zum 25. September.
Budschaka bei Sosopol: neues Villengrundstück UPI XXIV-1173 genehmigt, Einsicht bis 23. September
Die Gemeinde Sosopol hat am 10. September 2026 den Beschluss Nr. 8-Z-698 vom 4. August 2026 bekannt gemacht. Er genehmigt in der Flur Budschaka außerhalb der Siedlungsgrenzen das neue regulierte Grundstück UPI XXIV-1173 mit der Bestimmung „Villengrundstücke und Trafostation“; 36 Quadratmeter gehen in die bereits genehmigte Straßenregulierung über. Betroffen sind die Flurstücke 67800.8.951.1, 67800.8.219.1, 67800.8.958 und 67800.8.220; als Eigentümerin des ersten ist die Gesellschaft VIHOLD EOOD benannt. Rechtsgrundlage sind Paragraf 4 Absatz 2 der Durchführungsbestimmungen und Artikel 129 Absatz 2 des Raumordnungsgesetzes; die Unterlagen liegen vom 10. bis 23. September aus, Klage beim Verwaltungsgericht ist binnen 14 Tagen über die Gemeinde möglich.
Krajmorie: Planauszug für UPI VII-265 genehmigt, Anfechtung noch bis zum 23. September möglich
Die Gemeinde Burgas hat am 9. September 2026 die Genehmigung eines Planauszugs bekannt gemacht. Es geht um den Beschluss Nr. 2378 vom 27. Juli 2026. Erlassen hat ihn der stellvertretende Bürgermeister für Bau, Investitionen und Regionalentwicklung. Betroffen ist das regulierte Grundstück UPI VII-265 im Quartal 55 des Viertels Krajmorie, Katasternummer 07079.30.460. Ein Planauszug zieht ein einzelnes Grundstück vor, bevor der übergeordnete Bebauungsplan bestandskräftig ist. Anfechtbar ist der Beschluss nach Artikel 215 Absatz 4 des Raumordnungsgesetzes, binnen 14 Tagen beim Verwaltungsgericht Burgas. Die Unterlagen liegen in Zimmer 409 der Gemeinde von 8:30 bis 17:15 Uhr aus. Die Bekanntmachung endet am 23. September um 17:00 Uhr.
Einschätzung: Der Planauszug ist ein Beschleuniger. Er erklärt, warum in Krajmorie einzelne Baustellen früher starten, als der Plan des Quartals vermuten lässt. Für den Käufer heißt das zweierlei: Auf diesem Grundstück kann zügig gebaut werden, und der Auszug hängt am übergeordneten Plan. Beim Kauf vom Plan frage ich deshalb nach der Grundlage der Baugenehmigung. Planauszug oder bestandskräftiger Gesamtplan sind zwei sehr verschiedene Sicherheiten.
Sarafowo: Planentwurf hebt die Bebauungsdichte auf 70 Prozent und die Geschossflächenzahl auf 2,0
Die Gemeinde Burgas hat am 9. September 2026 den Entwurf einer Bebauungsplanänderung für das Grundstück UPI XIII-188 im Quartal 13 des Stadtteils Sarafowo ausgelegt, Katasterkennung 07079.820.469. Die Zone wechselt von niedriger Wohnbebauung „Жм“ auf mittlere Wohnbebauung „2/Жс“. Vorgesehen sind freie mittelgeschossige Bebauung mit Höhen von 9,00 und 12,00 Metern sowie einem eingeschossigen Teil, eine Bebauungsdichte bis 70 Prozent, eine Geschossflächenzahl bis 2,0, mindestens 30 Prozent Grünfläche und Stellplätze innerhalb des Grundstücks; zur Straßenregulierungslinie sind 3,00 Meter einzuhalten. Einwendungen sind bis zum 23. September 2026 um 17:00 Uhr möglich, die Unterlagen liegen im Bürgerzentrum Isgrew täglich von 8:30 bis 12:30 Uhr aus.