Erzeugerpreise im September 20,9 Prozent über dem Vorjahr, Energieversorgung 26,7 Prozent teurer

Der NSI meldet am 30. Oktober 2026 für September einen Anstieg der Erzeugerpreise in der Industrie um 2,6 Prozent gegenüber August und um 20,9 Prozent gegenüber September 2025. Auf dem Binnenmarkt betragen die Werte 4,6 und 22,9 Prozent, auf dem Auslandsmarkt minus 0,6 und plus 17,6 Prozent. Die Energie- und Gasversorgung verteuert sich im Monatsvergleich um 8,8 Prozent und im Jahresvergleich um 26,7 Prozent, das verarbeitende Gewerbe um 0,5 und 10,6 Prozent. Grundmetalle liegen 28,8 Prozent, chemische Erzeugnisse 11,2 Prozent über dem Vorjahr.
Einschätzung: Die Jahresrate steigt von 17,4 Prozent im August auf 20,9 Prozent im September und wird von der Energieversorgung getragen, weniger von der Verarbeitung. Wer einen Neubau mit Zahlung nach Baufortschritt kauft, sollte im Vorvertrag eine feste Preisklausel verlangen, denn Metalle und Chemie sind Posten, die Bauträger weitergeben. Der Index misst Industriepreise und keine Baupreise; einen Durchschlag auf einzelne Objekte belegt die Quelle nicht.






















