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Immobilienmarkt an der bulgarischen Südküste

Preise, Angebot, Nachfrage und Regeln, die den Kauf betreffen. Jede Meldung nennt ihre Quelle und ihr Datum.

158 Meldungen in dieser Rubrik, jede mit Quelle und Datum.

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Alle Meldungen →
Markt · Oblast Burgas2026-09-11

Bezirk Burgas im Juli: 2,88 Millionen Übernachtungen, 176,8 Millionen Euro Erlös, 925 Betriebe

Bezirk Burgas im Juli: 2,88 Millionen Übernachtungen, 176,8 Millionen Euro Erlös, 925 Betriebe

Das Statistikinstitut zählt für den Bezirk Burgas im Juli 2026 genau 925 Beherbergungsbetriebe mit 140.360 Betten, 2.876.601 Übernachtungen und 575.361 Ankünften. Die Erlöse lagen bei 176,761 Millionen Euro, davon 125,660 Millionen von ausländischen Gästen, die 1.937.585 Übernachtungen buchten. Landesweit sanken die Übernachtungen um 5,4 Prozent auf 5,769 Millionen und die Ankünfte um 3,1 Prozent auf 1,456 Millionen, während die Erlöse um 11,4 Prozent auf 346,4 Millionen Euro stiegen. Die Bettenauslastung fiel um 2,5 Prozentpunkte auf 53,3 Prozent und spaltet sich stark nach Kategorie: 67,7 Prozent in Vier- und Fünf-Sterne-Häusern, 45,1 Prozent bei drei Sternen, 32,3 Prozent bei ein und zwei Sternen.

Quelle: NSI Nationales Statistisches Institut →
Markt · Bulgarien2026-09-11

Steuerwerte von Immobilien sollen bis 2029 um 100 Prozent steigen: 30 Prozent 2027, danach zweimal 35 Prozent

Steuerwerte von Immobilien sollen bis 2029 um 100 Prozent steigen: 30 Prozent 2027, danach zweimal 35 Prozent

Forbes Bulgaria berichtet über Pläne, die steuerlichen Bewertungen bulgarischer Immobilien bis Ende 2029 zu verdoppeln: 30 Prozent im Jahr 2027, danach jeweils 35 Prozent in den beiden Folgejahren. Die Bewertungsgrundlage wurde seit 2007 nicht angepasst. Den Steuersatz selbst legen die Gemeinden in einer Spanne von 0,1 bis 4,5 Promille des Steuerwerts fest; für den Hauptwohnsitz gilt gesetzlich eine Ermäßigung von 50 Prozent. Der Haushaltsentwurf 2027, der den Rahmen setzt, wird Ende Oktober erwartet. Anpassungsmechanismus und Folgenabschätzung liegen bisher nicht vor, und ob die Gemeinden ihre Sätze im Gegenzug senken, ist offen.

Quelle: Forbes Bulgaria →
Markt · Sonnenstrand (Gemeinde Nessebar)2026-09-11

Ziel 800.000 polnische Gäste im Jahr bis 2029, Branchenforum am 15. September im Sonnenstrand

Die staatliche Tourismusverwaltung und die Polnische Touristische Kammer richten am 15. September 2026 erstmals in Bulgarien ein Branchenforum aus, und zwar im Sonnenstrand. Als Ziel nennt die Verwaltung 800.000 polnische Gäste im Jahr bis 2029; auf dem polnischen Markt liegt Bulgarien derzeit auf Rang fünf. Bei organisierten Reisen stieg der bulgarische Anteil 2026 von 5,5 auf 6,9 Prozent, bei frei zusammengestellten Reisepaketen auf 7,5 Prozent. Auf dem Programm stehen B2B-Gespräche zwischen bulgarischen Hotels und polnischen Veranstaltern zur Saison 2027. Mitveranstalter sind der Verband der Incoming-Agenturen, das Hotel Melia Sonnenstrand und Fraport.

Einschätzung: Polen ist für den nördlichen Teil unseres Gebiets der Markt mit dem klarsten Aufwärtstrend, und Fraport sitzt nicht zufällig mit am Tisch: Mehr Sitzplätze ab polnischen Städten wirken direkt auf die Belegung in Sonnenstrand, Sweti Wlas und Nessebar. Für Vermieter heißt das, die Nebensaison mit polnischen Veranstaltern zu planen statt allein auf Juli und August zu setzen. Wer ein Objekt zur Vermietung hält, sollte prüfen, ob seine Ausstattung zu den Anforderungen der Reiseveranstalter passt.

Quelle: Ministerium für Tourismus der Republik Bulgarien →
Markt · Bulgarien2026-09-11

Einfuhren aus der Türkei wachsen um 35,5 Prozent auf 4,52 Milliarden Euro, Handelsdefizit bei 7,40 Milliarden

Einfuhren aus der Türkei wachsen um 35,5 Prozent auf 4,52 Milliarden Euro, Handelsdefizit bei 7,40 Milliarden

Von Januar bis Juli 2026 führte Bulgarien Waren für 27,145 Milliarden Euro aus, ein Plus von 8,5 Prozent, und für 34,540 Milliarden Euro ein, ein Plus von 13,7 Prozent; das Defizit erreichte 7,395 Milliarden Euro. Außerhalb der EU fällt der Abstand mit 6,411 Milliarden Euro am deutlichsten aus. Die Einfuhren aus der Türkei wuchsen um 35,5 Prozent auf 4,516 Milliarden Euro, die aus China um 49 Prozent auf 2,950 Milliarden Euro. Im Monat Juli standen Ausfuhren von 4,063 Milliarden Euro Einfuhren von 5,090 Milliarden Euro gegenüber, ein Monatsdefizit von 1,027 Milliarden Euro.

Quelle: Forbes Bulgaria →
Markt · Euroraum2026-09-10

Zinsbeschluss gefasst: Einlagesatz 2,50 Prozent ab 16. September, Projektion sieht 2,5 Prozent Inflation für 2027

Zinsbeschluss gefasst: Einlagesatz 2,50 Prozent ab 16. September, Projektion sieht 2,5 Prozent Inflation für 2027

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat am 10. September alle drei Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben, wirksam ab dem 16. September 2026. Der Einlagesatz liegt damit bei 2,50 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,65 Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,90 Prozent. Die neuen Projektionen sehen die Gesamtinflation bei 3,0 Prozent für 2026, 2,5 Prozent für 2027 und 2,1 Prozent für 2028, die Rate ohne Energie und Nahrungsmittel bei 2,5, 2,6 und 2,3 Prozent. Für das Wachstum stehen 0,9 Prozent im Jahr 2026, 1,4 Prozent 2027 und 1,5 Prozent 2028, für die ersten beiden Jahre nach oben revidiert. Der weitere Kurs bleibt ausdrücklich datenabhängig.

Quelle: Europäische Zentralbank →
Markt · Bulgarien2026-09-10

Bauproduktion im Juli: Hochbau 9,5 Prozent über dem Vorjahr, zum Vormonat ein Minus von 0,4 Prozent

Bauproduktion im Juli: Hochbau 9,5 Prozent über dem Vorjahr, zum Vormonat ein Minus von 0,4 Prozent

Das Nationale Statistische Institut hat am 10. September die Indizes der Bauproduktion für Juli 2026 vorgelegt. Saisonbereinigt lag der Hochbau 0,4 Prozent unter dem Juni, der Tiefbau 0,5 Prozent. Gegenüber Juli 2025 steht der Hochbau kalenderbereinigt 9,5 Prozent höher, der Tiefbau 5,0 Prozent. Für den Küstenstreifen heißt das: die Bautätigkeit bleibt im Jahresabstand deutlich im Plus, das Tempo von Monat zu Monat flacht ab.

Quelle: Nationales Statistisches Institut (NSI) →
Markt · Bulgarien2026-09-10

Industrieproduktion im Juli 3,0 Prozent unter dem Vormonat, die Energieerzeugung 16,7 Prozent über dem Vorjahr

Industrieproduktion im Juli 3,0 Prozent unter dem Vormonat, die Energieerzeugung 16,7 Prozent über dem Vorjahr

Der Index der Industrieproduktion fiel im Juli 2026 um 3,0 Prozent gegenüber Juni, wie das Nationale Statistische Institut am 10. September mitteilte. Im Jahresvergleich liegt er kalenderbereinigt 6,8 Prozent niedriger. Getragen wird das Minus vom Bergbau mit 36,1 Prozent und vom verarbeitenden Gewerbe mit 7,3 Prozent, während Erzeugung und Verteilung von Energie um 16,7 Prozent zulegten. Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes gaben Fahrzeugbau mit 27,3 Prozent und Elektronik mit 18,4 Prozent am stärksten nach.

Quelle: Nationales Statistisches Institut (NSI) →
Markt · Euroraum2026-09-10

Zinssitzung am 10. September: erwartet werden 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent, die Märkte rechnen bis Juni 2027 mit rund 75 weiteren

Zinssitzung am 10. September: erwartet werden 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent, die Märkte rechnen bis Juni 2027 mit rund 75 weiteren

Für die Sitzung der Europäischen Zentralbank am 10. September gilt eine Anhebung des Einlagesatzes um 25 Basispunkte von 2,25 auf 2,50 Prozent als so gut wie sicher. Dieser Schritt ist in den Kursen bereits enthalten. Bis Juni 2027 preisen die Märkte rund 75 weitere Basispunkte ein, was einen Satz nahe 3 Prozent bedeutet. Bulgarien liegt seit dem Beitritt zum Euroraum unmittelbar in diesem Zinsrahmen, weshalb die Erwartung für Immobilienkredite hierzulande dieselbe Richtung vorgibt.

Quelle: BTA →
Markt · Europa2026-09-10

Brent hält 101,10 Dollar je Barrel, seit Anfang August rund 30 Prozent teurer

Brent hält 101,10 Dollar je Barrel, seit Anfang August rund 30 Prozent teurer

Die Nordseesorte Brent notierte am 10. September um 5:56 Uhr bei 101,10 Dollar je Barrel und lag damit 0,1 Prozent unter dem Vortagsschluss. Die amerikanische Sorte WTI stand bei 96,24 Dollar und damit 0,2 Prozent höher. Brent wird seit dem 3. September über der Marke von 100 Dollar gehandelt; seit Anfang August summiert sich der Aufschlag auf rund 30 Prozent. Der Rohölpreis ist die Vorstufe der Tankstellen- und Heizkosten und wirkt mit mehreren Wochen Verzögerung durch.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-09-09

Ministerrat setzt 170 Millionen Euro für Stromkompensationen an, Laufzeit bis 30. Juni 2027

Der Ministerrat hat am 9. September ein Budget von 170 Millionen Euro für Kompensationen an stromintensive Verbraucher beschlossen. Der Zeitraum läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2027, erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten des verbrauchten Stroms, und der zugrunde gelegte Strompreis darf 50 Euro je Megawattstunde nicht unterschreiten. Die Hälfte der Hilfe muss in Maßnahmen zur Senkung der Emissionen fließen. Grundlage sind die Verordnung Nr. 237 des Ministerrats und die EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen im Klima- und Energiebereich von 2022; die Mittel stammen aus dem Fonds für die Sicherheit des Elektroenergiesystems.

Einschätzung: Für private Eigentümer ist das keine direkte Entlastung, für den Standort Burgas aber ein Signal: Die industriellen Arbeitgeber der Region behalten bis Mitte 2027 eine kalkulierbare Stromkostenbasis. Wo Beschäftigung stabil bleibt, bleibt auch die Nachfrage nach ganzjährig vermieteten Wohnungen stabil, und genau die trägt die Rendite außerhalb der Saison. Als Risiko sehe ich, dass die Preisuntergrenze von 50 Euro je Megawattstunde die Hilfe in ruhigen Marktphasen leerlaufen lässt.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-09-09

Diesel im Landesschnitt bei 1,87 Euro je Liter, Premium-Diesel über 2 Euro, seit Jahresbeginn 62 Cent Aufschlag

Diesel im Landesschnitt bei 1,87 Euro je Liter, Premium-Diesel über 2 Euro, seit Jahresbeginn 62 Cent Aufschlag

Der Landesdurchschnitt für Diesel lag am 9. September bei 1,87 Euro je Liter, einen Cent über dem Vortag; an einzelnen Tankstellen in der Hauptstadt wurden 1,92 Euro aufgerufen. Benzin blieb unverändert bei durchschnittlich 1,61 Euro, Autogas bei 0,67 Euro je Liter. Premium-Diesel kostet im Schnitt 2,08 Euro und an einzelnen Stationen 2,14 Euro, während Premium-Benzin mit 1,83 Euro unter dem gewöhnlichen Diesel liegt. Zum Vergleich der Jahresanfang: Am 9. Januar kostete Benzin im Schnitt 1,23 Euro und Diesel 1,25 Euro, seither also 38 beziehungsweise 62 Cent mehr. Datengrundlage ist die Preisplattform Fuelo.

Quelle: Burgas24 →
Markt · Bulgarien2026-09-09

Fiskalstatistik Juli: Zentralstaat nimmt 3.850,52 Millionen Euro ein, die Sozialkassen zahlen mehr aus als sie einnehmen

Fiskalstatistik Juli: Zentralstaat nimmt 3.850,52 Millionen Euro ein, die Sozialkassen zahlen mehr aus als sie einnehmen

Das Statistische Institut hat am 9. September die monatliche Fiskalstatistik für Juli 2026 vorgelegt. Im Teilsektor Zentralstaat stehen Einnahmen von 3.850,52 Millionen Euro Ausgaben von 3.513,57 Millionen Euro gegenüber. Der Teilsektor Sozialversicherungsfonds nahm 1.736,46 Millionen Euro ein und gab 1.759,92 Millionen Euro aus, hier liegen die Ausgaben also über den Einnahmen. Die Reihe folgt der europäischen Rechnungsmethodik und ist die Zahlenbasis, auf der im Herbst über Beitragsgrundlagen, Steuersätze und Gebühren verhandelt wird.

Einschätzung: An dieser Statistik zählt für Eigentümer die Zeile der Sozialkassen. Ein Teilsektor, der im Juli mehr auszahlt als er einnimmt, erzeugt Druck auf Beitragsgrundlagen und Beitragssätze, und das trifft jeden, der hier eine Gesellschaft führt oder Mieteinnahmen versteuert. Ich lese die Reihe Monat für Monat mit, weil sie dem Haushaltsentwurf um Wochen vorausläuft.

Quelle: Nationales Statistisches Institut (NSI) →
Markt · Bulgarien2026-09-09

Mindestlohn nach vier Kriterien statt fester Quote: Zielmarke 60 Prozent des Medianlohns, Vorschlag jährlich bis 15. August

Mindestlohn nach vier Kriterien statt fester Quote: Zielmarke 60 Prozent des Medianlohns, Vorschlag jährlich bis 15. August

Der Ministerrat hat am 9. September Änderungen am Arbeitsgesetzbuch gebilligt, die den Mindestlohn künftig nach vier Kriterien bemessen: Kaufkraft des Mindestlohns, Lebenshaltungskosten, allgemeines Niveau und Wachstumstempo der Löhne sowie Arbeitsproduktivität. Der Vorschlag für das Folgejahr muss jedes Jahr bis zum 15. August vorliegen, nach Verhandlungen mit den national repräsentativen Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber. Alle drei Jahre wird die Angemessenheit überprüft; Zielmarke ist ein Mindestlohn, der zugleich 60 Prozent des Medianlohns und die Höhe der Lebenshaltungskosten erreicht. Die Methodik zur Berechnung der Lebenshaltungskosten soll das Statistische Institut erarbeiten.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik →
Markt · Bulgarien2026-09-09

Vermögen der Pensionsfonds erreicht Ende Juni 17,254 Milliarden Euro, im Inland angelegtes Kapital wächst am langsamsten

Vermögen der Pensionsfonds erreicht Ende Juni 17,254 Milliarden Euro, im Inland angelegtes Kapital wächst am langsamsten

Die Nationalbank beziffert das Vermögen der bulgarischen Pensionsfonds zum 30. Juni 2026 auf 17,254 Milliarden Euro, 16,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auf Schuldverschreibungen entfallen 9,989 Milliarden Euro, auf Aktien und Anteilsrechte 3,209 Milliarden mit einem Zuwachs von 37,8 Prozent, auf Investment- und Geldmarktfonds 2,931 Milliarden mit einem Zuwachs von 52,8 Prozent. Im Inland sind 5,168 Milliarden Euro angelegt und damit 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr, im übrigen Euroraum 6,336 Milliarden mit plus 21,1 Prozent und außerhalb 3,481 Milliarden mit plus 27,6 Prozent. Die Rentenanwartschaften machen mit 17,176 Milliarden Euro 99,5 Prozent der Verbindlichkeiten aus.

Quelle: BTA (Bulgarische Telegrafenagentur) →
Markt · Bulgarien2026-09-09

Erdgas an der europäischen Börse bei 79,11 Euro je Megawattstunde, Speicher in Bulgarien zu 64,75 Prozent gefüllt

Erdgas an der europäischen Börse bei 79,11 Euro je Megawattstunde, Speicher in Bulgarien zu 64,75 Prozent gefüllt

Der Referenzpreis für Erdgas am niederländischen Handelsplatz TTF erreichte am 9. September 79,11 Euro je Megawattstunde und damit den höchsten Stand seit Ende 2022; im weiteren Verlauf notierte er bei 78,64 Euro, 1,22 Prozent über dem Vortag. Seit Anfang Juli hat sich der Preis nahezu verdoppelt. Die Speicher in der Europäischen Union waren zum 7. September zu 66,9 Prozent gefüllt, die bulgarischen zu 64,75 Prozent, in Deutschland zu rund 54 und in den Niederlanden zu rund 50 Prozent. Zum Vergleich: im Jahr 2022 lag der Preis in der Spitze über 300 Euro je Megawattstunde.

Einschätzung: An der Südküste ist Erdgas selten die Heizquelle; der Börsenpreis wirkt dort über den Strompreis und über die Betriebskosten der Anlagen im Komplex. Wer eine Wohnung mit Gasanschluss oder mit gasbetriebener Zentralversorgung übernimmt, sollte die Abrechnungen der letzten zwei Winter einsehen, bevor er unterschreibt. Bei Wärmepumpe oder Klimasplit entscheidet dagegen der Stromtarif, und dort lohnt der Blick auf den Zählerstand und die Anschlussleistung.

Quelle: Forbes Bulgarien →
Markt · Bulgarien2026-09-07

Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal bei 30,29 Milliarden Euro, vorläufige Rechnung hebt das Wachstum auf 2,8 Prozent

Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal bei 30,29 Milliarden Euro, vorläufige Rechnung hebt das Wachstum auf 2,8 Prozent

Das Statistische Institut hat am 7. September die vorläufigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals 2026 vorgelegt. Die Wirtschaftsleistung liegt bei 30.292,5 Millionen Euro zu laufenden Preisen, je Einwohner sind das 4.729,3 Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal wächst sie um 2,8 Prozent, gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt um 0,7 Prozent; die Schnellschätzung Mitte August hatte 2,7 Prozent ergeben. Auf den Endverbrauch entfallen 79,0 Prozent, auf die Bruttoanlageinvestitionen 23,0 Prozent, der Außenbeitrag bleibt mit minus 3,5 Prozent negativ (Ausfuhr 51,8, Einfuhr 55,3 Prozent der Wirtschaftsleistung).

Einschätzung: Für Eigentümer an der Küste ist nicht die Wachstumszahl das Signal, sondern der Investitionsanteil von 23,0 Prozent: solange ein knappes Viertel der Wirtschaftsleistung in Anlagen und Bauten fließt, bleibt der Kostendruck auf Neubau und Sanierung hoch. Das negative Außenhandelssaldo wirkt in dieselbe Richtung, weil Baustoffe und Ausstattung überwiegend eingeführt werden. Wer verkaufen will, sitzt in dieser Lage ruhiger; wer bauen oder sanieren will, sollte Angebote mit kurzer Bindefrist einholen und Preisgleitklauseln lesen, bevor er unterschreibt.

Quelle: Nationales Statistisches Institut (NSI) →
Markt · Bulgarien2026-08-27

Wohnungskredite erreichen Ende Juli 19,02 Milliarden Euro, das Jahreswachstum kühlt auf 25,7 Prozent ab

Wohnungskredite erreichen Ende Juli 19,02 Milliarden Euro, das Jahreswachstum kühlt auf 25,7 Prozent ab

Die Nationalbank weist für Ende Juli 2026 Wohnungskredite von 19,022 Milliarden Euro aus, 25,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor; im Juni hatte der Jahreszuwachs noch 26,4 Prozent betragen. Die Kredite an private Haushalte insgesamt liegen bei 32,129 Milliarden Euro und damit 20,8 Prozent über dem Vorjahr, Verbraucherkredite bei 12,089 Milliarden (plus 15,4 Prozent), Kredite an nichtfinanzielle Unternehmen bei 29,150 Milliarden (plus 13,0 Prozent). Die Einlagen des nichtstaatlichen Sektors summieren sich auf 86,305 Milliarden Euro, davon 56,859 Milliarden bei privaten Haushalten. Veröffentlicht wurde die Statistik am 27. August 2026.

Quelle: Bulgarische Nationalbank (BNB) →
Markt · Bulgarien2026-09-08

Branchenverband erwartet Diesel über 1,90 Euro je Liter, Benzin und Diesel zuletzt 6 bis 7 Cent teurer

Branchenverband erwartet Diesel über 1,90 Euro je Liter, Benzin und Diesel zuletzt 6 bis 7 Cent teurer

Der Verband der Händler, Hersteller, Importeure und Transporteure von Kraftstoffen rechnet damit, dass Diesel in der kommenden Woche über 1,90 Euro je Liter steigt. Sein Vertreter Dimitar Hadschidimitrow nennt für die vergangenen Wochen einen Aufschlag von rund 6 bis 7 Cent bei Benzin und bei Diesel. Als Ursachen führt er knappe Raffineriekapazitäten, niedrige Vorräte und Anlagen an, die unterhalb der vollen Auslastung fahren. Hinzu kommt der zeitliche Versatz im Einkauf: Zwischen dem Kauf des Rohöls und der Lieferung liegen etwa drei Monate, weshalb Händler bei hohen Preisen keine Vorräte aufbauen. Zum Vergleich: Zum 1. August lag Diesel im Landesschnitt bei 1,76 Euro je Liter.

Einschätzung: Kraftstoff ist an der Südküste kein Randposten, weil fast jede Fahrt zum Objekt, zur Bank und zum Notar über die Straße läuft. Für Vermieter schlägt der Preis zweimal durch: in den eigenen Wegen und in den Anfahrtskosten der Handwerker, die bei Wartungsverträgen erfahrungsgemäß nachgezogen werden. Ich kalkuliere die Betriebskosten der Wintermonate deshalb mit einem Aufschlag und lasse die Anfahrtspauschale in neuen Verträgen ausdrücklich beziffern.

Quelle: BurgasInfo →
Markt · Bulgarien2026-09-07

Dienstleistungsproduktion in Bulgarien im Juni 1,1 Prozent unter dem Vormonat, im Jahresvergleich 5,9 Prozent im Plus

Dienstleistungsproduktion in Bulgarien im Juni 1,1 Prozent unter dem Vormonat, im Jahresvergleich 5,9 Prozent im Plus

Nach den am 7. September veröffentlichten Zahlen von Eurostat ist die Dienstleistungsproduktion in Bulgarien im Juni 2026 um 1,1 Prozent gegenüber Mai gefallen. Das ist der drittstärkste Monatsrückgang in der Europäischen Union; stärker fiel der Index nur in Lettland mit 3,7 Prozent und in Deutschland mit 2,1 Prozent. Im Jahresvergleich steht Bulgarien mit 5,9 Prozent weiterhin deutlich über dem Durchschnitt der Union von 1,5 Prozent. Unionsweit sank der Index im Juni um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, im Euroraum um 0,3 Prozent. Die stärksten Monatszuwächse meldeten Luxemburg mit 7,8 Prozent und Portugal mit 3,1 Prozent.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-08-26

Strom-Ausgleich für Juli: zwischen 22,40 und 29,17 Euro je Megawattstunde, fester Haushaltspreis bleibt bei 74,54 Euro

Strom-Ausgleich für Juli: zwischen 22,40 und 29,17 Euro je Megawattstunde, fester Haushaltspreis bleibt bei 74,54 Euro

Die Kommission für Energie- und Wasserregulierung hat am 26. August die Ausgleichsbeträge für Juli 2026 festgelegt, mit denen ein Teil der Stromkosten der Haushaltskunden gedeckt wird. Elektrohold Prodazhbi erhält 25,75 Euro je Megawattstunde ohne Mehrwertsteuer, EVN Bulgaria Elektrosnabdjavane 22,40 Euro, Energo-Pro Prodazhbi 25,18 Euro und ESP Zlatni pjasazi 29,17 Euro. Ausgeglichen wird die Differenz zwischen dem festen Preis für Haushalte von 74,54 Euro je Megawattstunde und den höheren Beschaffungspreisen des Monats. Die Mittel stammen aus dem Fonds Sicherheit des Elektroenergiesystems; Rechtsgrundlage sind die Änderungen des Energiegesetzes.

Einschätzung: Die Zahl, die ein Eigentümer im Kopf behalten sollte, ist nicht der Ausgleich, sondern der feste Preis von 74,54 Euro je Megawattstunde. Er zeigt, wo die Rechnung ohne Stützung stünde, und er erklärt, warum die Nebenkostenprognose eines Ferienobjekts nicht aus der letzten Jahresabrechnung fortgeschrieben werden sollte. Für einen Käufer heißt das: Heizlast und Dämmzustand gehören in die Besichtigung, nicht erst in die erste Winterrechnung.

Quelle: Kommission für Energie- und Wasserregulierung (KEVR) →
Markt · Bulgarien2026-08-24

Sozialversicherung bis Juli: 4.806,2 Millionen Euro Einnahmen, 8.596,9 Millionen Euro Ausgaben, Durchschnittsrente 560,13 Euro

Sozialversicherung bis Juli: 4.806,2 Millionen Euro Einnahmen, 8.596,9 Millionen Euro Ausgaben, Durchschnittsrente 560,13 Euro

Das Nationale Institut für Sozialversicherung weist für den Zeitraum bis Juli 2026 Einnahmen des konsolidierten Haushalts der staatlichen Sozialversicherung von 4.806,2 Millionen Euro aus, 56,4 Prozent des Jahresplans und 439,4 Millionen Euro oder 10,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Ausgaben lagen bei 8.596,9 Millionen Euro, 56,3 Prozent des Plans und 744,1 Millionen Euro oder 9,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auf Renten entfielen davon 7.655,0 Millionen Euro, ein Zuwachs von 694,7 Millionen Euro oder 10 Prozent. Die Zahl der Rentner stieg um 11.784 auf 2.069.181, die durchschnittliche Monatsrente um 7,9 Prozent von 519,07 auf 560,13 Euro. Für Geldleistungen und Beihilfen wurden 883,9 Millionen Euro aufgewendet.

Quelle: Nationales Institut für Sozialversicherung (NOI) →
Markt · Bulgarien2026-08-21

Regulierer beschließt Anreize für den Zusammenschluss der Wasserversorger: Kosten über bis zu drei Jahre verteilbar, Planänderungen binnen 60 Tagen

Die Kommission für Energie- und Wasserregulierung hat am 21. August die endgültige Verordnung über regulatorische Anreize beim Zusammenschluss von Wasser- und Abwasserbetrieben angenommen. Wirtschaftlich begründete Kosten, die unmittelbar mit dem Zusammenschluss zusammenhängen, werden anerkannt und dürfen über bis zu drei Jahre verteilt werden. Geschäftspläne mit Zusammenschluss werden vorrangig geprüft, Änderungen bereits genehmigter Pläne binnen 60 Tagen bearbeitet. Anerkannt werden ebenso Investitionen in die Zusammenführung der Systeme, in Verbindungsleitungen, in die Modernisierung von Anlagen und in gemeinsame Informationssysteme. Grundlage sind die zum 8. Juni 2026 in Kraft getretenen Änderungen des Wassergesetzes und eine Zusage aus dem nationalen Aufbau- und Resilienzplan; erklärtes Ziel sind sozial tragbare Preise.

Quelle: Kommission für Energie- und Wasserregulierung (KEVR) →
Markt · Bulgarien2026-09-07

Arbeitsproduktivität in Bulgarien steigt im zweiten Quartal um 3,1 Prozent auf 8.272,60 Euro je Erwerbstätigem

Arbeitsproduktivität in Bulgarien steigt im zweiten Quartal um 3,1 Prozent auf 8.272,60 Euro je Erwerbstätigem

Das Statistikinstitut weist für das zweite Quartal 2026 ein Bruttoinlandsprodukt von 8.272,60 Euro je Erwerbstätigem und 21,20 Euro je geleisteter Arbeitsstunde aus. Real liegt die Leistung je Erwerbstätigem 3,1 Prozent über dem Vorjahresquartal, während die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem nur um 0,3 Prozent und je Arbeitsstunde um 0,5 Prozent zulegte. Gearbeitet haben 3.661.800 Menschen mit zusammen 1.428,3 Millionen Stunden. Nach Sektoren liegt die Industrie mit 7.898,20 Euro Wertschöpfung je Erwerbstätigem vor den Dienstleistungen mit 7.298,40 Euro, die Landwirtschaft folgt mit 1.305,80 Euro; der Beschäftigungsanteil der Dienstleistungen wuchs, jener von Industrie und Landwirtschaft ging zurück.

Einschätzung: Für Vermieter und Bauherren an der Küste ist das die Lohnseite der Rechnung. Wenn die Wertschöpfung je Arbeitsstunde real nur um 0,5 Prozent zulegt, tragen sich die für 2027 angekündigten Lohnschritte nicht aus der Produktivität. Ich kalkuliere Verwaltung, Reinigung und Instandhaltung deshalb weiter mit steigenden Sätzen und rate, Wartungsverträge über mehr als zwölf Monate mit einer Preisklausel zu versehen.

Quelle: Nationales Statistisches Institut (NSI) →
Markt · Bulgarien2026-09-06

Keine Senkung der Mehrwertsteuer für den Tourismus, Jahresinflation im August bei 5,1 Prozent

Keine Senkung der Mehrwertsteuer für den Tourismus, Jahresinflation im August bei 5,1 Prozent

Vizepremier Atanas Pekanow hat am 6. September erklärt, dass die Mehrwertsteuer für den Tourismus nicht gesenkt wird. Er begründete das damit, dass die Branche nach den Hilfen der Pandemiejahre bereits erhebliche Zugeständnisse erhalten habe und keine zusätzlichen Kosten entstanden seien, die höhere Preise rechtfertigen würden. Nach seinen Angaben verzeichnete der Dienstleistungssektor im Juli und August den zweitstärksten Preisanstieg aller Sektoren; die Jahresinflation lag im August bei 5,1 Prozent. Bei Lebensmitteln seien die Preise seit Mai nach Gesprächen mit den Handelsketten gesunken. Für die kommende Saison forderte er von der Gastronomie nominale Preissenkungen.

Einschätzung: Für Eigentümer, die ihre Wohnung an der Küste vermieten, ist das eine planbare Nachricht: der ermäßigte Satz auf Beherbergung bleibt, wo er ist, und eine weitere Entlastung ist für die Saison 2027 nicht zu erwarten. Wer kalkuliert, sollte die Erwartung nominal sinkender Preise in der Gastronomie mitlesen, denn sie zeigt, worauf der Preisdruck im Küstentourismus zuläuft. Ich sehe darin ein Argument für Objekte mit eigener Qualität statt für Aufschläge, die sich allein aus der Lage begründen.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-09-05

Deutsche Gäste kehren zurück: 150.000 zusätzliche Flugplätze für 2027 vereinbart, Saison 2026 im Rahmen von 1 bis 2 Prozent

Deutsche Gäste kehren zurück: 150.000 zusätzliche Flugplätze für 2027 vereinbart, Saison 2026 im Rahmen von 1 bis 2 Prozent

Das Tourismusministerium erwartet für die Sommersaison 2026 ein Ergebnis, das im Rahmen von einem bis zwei Prozent des Vorjahres liegt. Mai und Juni fielen schwächer aus, weil rund 200.000 Flugplätze aus dem deutschen Markt fehlten; der Rückstand wurde im weiteren Saisonverlauf ausgeglichen. Für die kommende Saison sind rund 150.000 zusätzliche Flugplätze vereinbart, das Ministerium hält daraus 25 bis 30 Prozent mehr deutsche Gäste als 2026 für erreichbar. Deutsche Urlauber buchen Charterflüge mit einer Mindestdauer von sieben Tagen und reisen früher an, was die Betriebszeit der Hotels verlängert. Beim Preisniveau an der Schwarzmeerküste fiel das Ergebnis dort gut aus, wo die Aufschläge maßvoll blieben. Gegen die Schattenvermietung will das Ministerium die Kurzzeitvermietung im einheitlichen Tourismus-Informationssystem registrierungspflichtig machen und die Objekte mit den Buchungsplattformen verknüpfen, damit die Steuer erfasst wird.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-09-05

Mindestlohn 2027 soll um 40 bis 50 Euro auf 660,20 bis 670,20 Euro steigen, Festlegung mit dem Haushaltspaket

Mindestlohn 2027 soll um 40 bis 50 Euro auf 660,20 bis 670,20 Euro steigen, Festlegung mit dem Haushaltspaket

Das Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik hält für 2027 eine Anhebung der monatlichen Mindestlohns um 40 bis 50 Euro für das realistischste Szenario. Ausgehend von derzeit 620,20 Euro ergäbe das 660,20 bis 670,20 Euro. Der genaue Betrag wird mit dem Haushaltsgesetzespaket für 2027 festgelegt; eine höhere Obergrenze wurde zwischen dem Kabinett, den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden vereinbart und entspricht den Vorgaben des EU-Rechts. Alle drei Jahre wird der Mindestlohn künftig an Lebenshaltungskosten, Kaufkraft, Entwicklung des Durchschnittslohns und Arbeitsproduktivität gemessen. Eine endgültige Entscheidung liegt noch nicht vor.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-09-04

Vertikaler Gaskorridor wächst auf neun Länder, bulgarischer Abschnitt soll zum 1. Oktober 2026 fertig sein

Nordmazedonien und Serbien sind dem Vertikalen Gaskorridor beigetreten; die Absichtserklärung wurde am 4. September 2026 in Thessaloniki beim zehnten Energieforum für Südosteuropa unterzeichnet. Das Vorhaben umfasst damit neun Länder: Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Ungarn, die Slowakei, die Ukraine, Moldau, Nordmazedonien und Serbien. Der Fernleitungsbetreiber Bulgartransgaz erwartet die Fertigstellung der Anlagen auf bulgarischem Gebiet zum 1. Oktober 2026. Die beteiligten Netzbetreiber wollen die vorhandene Infrastruktur künftig gemeinsam auslasten, zusätzlichen Kapazitätsbedarf feststellen und die grenzüberschreitende Übertragung auf regulatorischer, technischer und kaufmännischer Ebene verbessern.

Einschätzung: Wer an der Südküste elektrisch heizt, spürt Gas nur mittelbar über den Strompreis, und genau dort liegt der Hebel. Mehr Bezugswege bedeuten mehr Wettbewerb um denselben Kunden; ob sich das im monatlichen Preisbeschluss niederschlägt, zeigt erst der Winter. Für Objekte mit eigenem Gasanschluss lohnt es sich, den Vertrag jetzt zu prüfen, statt im Dezember danach zu suchen.

Quelle: BTA →
Markt · Bulgarien2026-09-06

Frischmilch 26,96 Prozent teurer auf 1,46 Euro je Liter, Tomaten 27,55 Prozent auf 1,25 Euro: Preisdruck auf die laufenden Kosten einer Zweitwohnung

Frischmilch 26,96 Prozent teurer auf 1,46 Euro je Liter, Tomaten 27,55 Prozent auf 1,25 Euro: Preisdruck auf die laufenden Kosten einer Zweitwohnung

Die Wochenübersicht vom 6. September zeigt bei Grundnahrungsmitteln deutliche Aufschläge: Frischmilch steigt um 26,96 Prozent auf 1,46 Euro je Liter, Mehl vom Typ 500 um 7,69 Prozent auf 0,70 Euro je Kilogramm, Butter um 6,12 Prozent auf 1,56 Euro je 125-Gramm-Stück und Zucker um 4,6 Prozent auf 0,91 Euro je Kilogramm. Beim Gemüse ziehen Tomaten um 27,55 Prozent auf 1,25 Euro und Zucchini um 11,69 Prozent auf 0,86 Euro je Kilogramm an, während grüne Paprika um 9,65 Prozent auf 1,03 Euro und Zwiebeln um 9,68 Prozent auf 0,56 Euro nachgeben. Beim Obst fallen Zitronen um 12,62 Prozent auf 1,80 Euro, Pfirsiche um 5,65 Prozent auf 1,17 Euro und Äpfel um 0,88 Prozent auf 1,13 Euro je Kilogramm. Kartoffeln kosten 0,58 Euro je Kilogramm und damit 5,93 Prozent weniger als in der Vorwoche.

Einschätzung: Für ein Zweitobjekt an der Küste sind das keine Randgrößen, denn Milch, Mehl und Butter gehen unmittelbar in die Bewirtschaftungskosten einer vermieteten Wohnung mit Frühstück ein. Ich lese die Wochenübersicht vor allem als Frühindikator: Ziehen Grundnahrungsmittel zweistellig an, folgt die Preisliste der Dienstleister mit einigen Monaten Abstand. Wer für die nächste Saison kalkuliert, setzt die Nebenkosten besser großzügig an als knapp.

Quelle: BTA →
Markt · Nessebar2026-09-05

CHECKLISTE: Abfallgebühr in der Gemeinde Nessebar – Befreiung bei ganzjähriger Nichtnutzung nur auf Erklärung bis 31. Oktober des Vorjahres

Die Verordnung 11 des Gemeinderats Nessebar bemisst die Abfallgebühr auf zwei Wegen: nach Art und Anzahl der Behälter samt Leerungsfrequenz oder nach der Steuerbewertung der Wohnimmobilie beziehungsweise dem höheren Wert bei Gewerbeobjekten. Nach Artikel 26 Absatz 1 Nummer 2 wird keine Gebühr erhoben, wenn das Grundstück unbebaut ist oder das ganze Kalenderjahr nicht genutzt wird und dafür eine Erklärung eingereicht wurde. Die Erklärung ist schriftlich bei der Gemeinde einzureichen, Frist ist der 31. Oktober des Vorjahres, solange der Gemeinderat sie nicht durch Beschluss ändert. Checkliste: Bemessungsweg für das eigene Objekt erfragen; entscheiden, ob die Wohnung im Folgejahr wirklich ganzjährig ungenutzt bleibt; die Erklärung vor dem 31. Oktober einreichen und den Eingang quittieren lassen; bei Vermietung in der Saison die Befreiung nicht beantragen, weil die Voraussetzung dann fehlt.

Quelle: Gemeinderat Nessebar, Verordnung 11 →
Markt · Bulgarien2026-09-04

Gasspeicher in der EU zu 65 Prozent gefüllt, Bulgarien bei 62,63 Prozent

Gasspeicher in der EU zu 65 Prozent gefüllt, Bulgarien bei 62,63 Prozent

Die Gasspeicher der Europäischen Union waren am 4. September 2026 zu 65 Prozent ihrer Kapazität gefüllt, die bulgarischen zu 62,63 Prozent. Am höchsten liegen Polen mit 94,25 Prozent, Portugal mit 93,08 und Italien mit 83,25 Prozent; am unteren Ende stehen Lettland mit 45,47, die Niederlande mit 48,21 und die Slowakei mit 50,75 Prozent. Die europäische Speicherverordnung nennt 90 Prozent als Zielwert und lässt eine Unterschreitung um fünf Prozentpunkte zu. Die Europäische Kommission hält 80 Prozent für den kommenden Winter für ausreichend.

Quelle: BTA (Angaben der Europäischen Kommission) →
Svetlana – JCP